Refactoring JavaScript. Schlechten Code in guten verwandeln
398 Seiten
German
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4.5

Refactoring JavaScript. Schlechten Code in guten verwandeln

Refactoring JavaScript. Schlechten Code in guten verwandeln

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Einleitung

Das Buch „Refactoring JavaScript: Turning Bad Code into Good Code“ (2017) von Evan Burchard ist ein praktischer Leitfaden, der Entwicklern beibringt, minderwertigen, unübersichtlichen JavaScript-Code in sauberen, wartbaren und effizienten Code zu verwandeln. Im Gegensatz zu klassischen Refactoring-Büchern (z. B. von Martin Fowler) konzentriert sich dieses Werk vollständig auf die Besonderheiten der Sprache JavaScript, einschließlich Asynchronität, prototypischer Vererbung, funktionalem Stil und dem Node.js-Ökosystem. Das Buch umfasst 398 Seiten und enthält zahlreiche Codebeispiele, die sofort in der Praxis angewendet werden können.

Worum es in dem Buch geht

Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil führt in die Grundlagen des Refactorings ein: Was es ist, warum es notwendig ist, wie man „Code Smells“ erkennt und wie man Änderungen mithilfe von Tests sicher vornimmt. Der zweite Teil widmet sich spezifischen Refactoring-Techniken für JavaScript: Arbeiten mit Funktionen, Objekten, Klassen, Modulen und asynchronem Code (Callbacks, Promises, async/await). Der dritte Teil behandelt fortgeschrittene Themen: Refactoring im funktionalen Stil, Arbeiten mit Vererbung, Komposition sowie die Integration von Refactoring in den Entwicklungsprozess (CI/CD, Code Review).

Für wen ist dieses Buch geeignet

Das Buch richtet sich an Entwickler, die bereits über grundlegende Erfahrung mit JavaScript verfügen (Syntax kennen, einfache Skripte schreiben können) und die nächste Stufe erreichen möchten – das Schreiben von professionellem, wartbarem Code zu erlernen. Es ist sowohl für Frontend-Entwickler als auch für Backend-Entwickler, die Node.js verwenden, nützlich. Für Anfänger, die gerade erst mit JS beginnen, mag das Buch anspruchsvoll erscheinen, aber nachdem sie die Grundlagen beherrschen, wird es ein ausgezeichneter nächster Schritt sein.

Was der Leser lernen wird

  • Grundlegende Prinzipien des Refactorings: Wie man Code sicher ändert, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen.
  • Erkennen von „Code Smells“: Duplikate, lange Funktionen, große Klassen, übermäßige Komplexität.
  • Refactoring-Techniken für Funktionen: Methode extrahieren, Parameter durch Objekt ersetzen, Abfrage und Modifikator trennen.
  • Refactoring von Objekten und Klassen: Vererbung durch Komposition ersetzen, Felder kapseln, Middle Man entfernen.
  • Arbeiten mit Asynchronität: Callbacks in Promises umwandeln, Promises durch async/await ersetzen, Fehlerbehandlung.
  • Modulares Refactoring: Monolithische Module aufteilen, Kohäsion verbessern und Kopplung verringern.
  • Testen als Grundlage des Refactorings: Schreiben von Unit-Tests, Integrationstests, Verwendung von TDD.
  • Funktionaler Ansatz: Verwendung von reinen Funktionen, Unveränderlichkeit, Funktionen höherer Ordnung.
  • Entwurfsmuster im Kontext des Refactorings: Strategie, Beobachter, Fabrik und andere.
  • Werkzeuge und Praktiken: ESLint, Prettier, automatisierte Tests, Refactoring in der IDE.

Stärken des Buches

Der erste und wichtigste Vorteil ist die praktische Ausrichtung. Jede Technik wird anhand eines konkreten Beispiels von „schlechtem“ Code und einer schrittweisen Umwandlung in „guten“ Code veranschaulicht. Der Autor liefert nicht nur Theorie, sondern zeigt, wie man während des Refactorings denkt. Zweitens: der Fokus auf modernem JavaScript: Das Buch wurde 2017 geschrieben, deckt aber ES6+ ab (Pfeilfunktionen, Klassen, Promises, let/const, Destrukturierung), was es auch heute noch relevant macht. Drittens: tiefes Verständnis der JS-Spezifika: Der Autor behandelt ausführlich Feinheiten wie Gültigkeitsbereich, Closures, prototypische Vererbung, this und zeigt, wie Refactoring den Code vorhersagbarer machen kann. Viertens: gute Struktur: Das Buch liest sich wie ein Lehrbuch, kann aber auch als Nachschlagewerk verwendet werden – jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen. Schließlich machen Humor und der leichte Stil des Autors die Lektüre unterhaltsam und komplexe Themen zugänglich.

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