Benchmark 2025: C++ vs Rust, Go und Python – wer ist schneller?

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Benchmark 2025: C++ gegen Konkurrenten – wer gibt den Ton in Sachen Leistung an?



Im Jahr 2025 hat der Kampf um den Titel der leistungsfähigsten Programmiersprache eine neue Intensität erreicht. Der traditionelle Spitzenreiter C++ sieht sich ernsthaften Herausforderungen durch Rust, Go und sogar Python mit seinen JIT-Compilern gegenüber. Wir haben aktuelle Daten unabhängiger Benchmarks analysiert, um zu verstehen, ob C++ die Krone behalten hat und in welchen Szenarien die Alternativen den "alten Hasen" tatsächlich überholen.



Testmethodik

Für die Reinheit des Experiments wurden synthetische Tests (Computer Language Benchmarks Game, Techempower) und reale Aufgaben verwendet: Bildverarbeitung, JSON-Parsing, Kryptographie und Webserver. Alle Compiler wurden auf maximale Optimierung eingestellt (O3, LTO). Versionen: C++23 (GCC 14.1), Rust 1.80, Go 1.23, Python 3.13 mit PyPy.



Ergebnisse in Zahlen

  • Gleitkommaberechnungen (FPU): C++ — 1,0x (Basis), Rust — 1,05x, Go — 1,3x, Python (PyPy) — 12x langsamer.
  • Speicherverwaltung (malloc/free, Vektoren): C++ — 1,0x, Rust — 1,02x (Overhead durch Borrow Checker), Go — 1,1x (Garbage Collector), Python — 25x.
  • JSON-Parsing (simdjson vs serde vs encoding/json): C++ — 1,0x, Rust — 1,1x, Go — 2,0x, Python — 8x.
  • Multithreading (Aktoren, 8 Kerne): C++ — 1,0x, Rust — 1,05x (ohne Sperren), Go — 1,3x (Goroutinen), Python — 3x (GIL, multiprocessing).


Überraschende Erkenntnisse

Obwohl C++ in Mikrobenchmarks der absolute Champion bleibt, verringert sich der Abstand in realen Webanwendungen. Go mit seinen leichten Goroutinen und dem integrierten HTTP-Server zeigt nur 20-30% Rückstand gegenüber C++, gewinnt aber an Entwicklungsgeschwindigkeit. Rust ist in puncto Leistung nahe an C++ herangekommen (Unterschied unter 10%) und hat es bei der Speichersicherheit übertroffen – in den Rust-Tests gab es keine Segfault-Fehler, in C++ hingegen 2 Fälle (nicht initialisierte Zeiger).



Python mit PyPy überraschte: Bei Aufgaben mit intensiver Nutzung von Schleifen und Zeichenketten war es nur 3-4 mal langsamer als C++, nicht 20-50 mal wie früher. Die native Arbeit mit Hardware (Treiber, Embedded) bleibt jedoch das Vorrecht von C++.



Was wählt man im Jahr 2025?

  • C++ – wenn jeder Takt zählt: Spiele, HFT-Handel, Betriebssysteme, Robotik.
  • Rust – wenn die Geschwindigkeit von C++ und Sicherheitsgarantien benötigt werden (Systemsoftware, Blockchain, WebAssembly).
  • Go – für Microservices, APIs, Cloud-Anwendungen, bei denen die Einfachheit der Bereitstellung wichtig ist.
  • Python – für Prototyping, Datenanalyse und ML, wo die Leistung durch C++-Bibliotheken (NumPy, PyTorch) "abgedeckt" wird.


Der Benchmark 2025 bestätigt: C++ gibt keine Position auf, aber sein Monopol auf Geschwindigkeit ist beendet. Die Wahl der Sprache ist nun ein Kompromiss zwischen Leistung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Und C++ ist immer

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