Benchmark 2025: Rust lässt C++ und Go hinter sich
Anfang 2025 erhielt die Entwicklergemeinschaft einen aktuellen unabhängigen Benchmark, der erneut die Führungsrolle von Rust im Bereich der Systemprogrammierung bestätigte. Die Studie, die auf realen Szenarien der Datenverarbeitung, Webserver und Kryptographie basierte, verglich Rust mit seinen Hauptkonkurrenten – C++ und Go. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Rust holt nicht nur in der Rohgeschwindigkeit zu C++ auf, sondern übertrifft es auch deutlich in der Sicherheit, und lässt Go mit großem Abstand in Bezug auf Leistung und Speicherverbrauch hinter sich.
Testmethodik
Der Benchmark umfasste drei Schlüsselszenarien:
- Verarbeitung eines JSON-Streams (100.000 Objekte, Serialisierung/Deserialisierung)
- SHA-256-Hashing (Blöcke von 1 MB, 10.000 Iterationen)
- HTTP-Server (1000 gleichzeitige Anfragen, Antwort mit 1 KB Körper)
Alle Tests wurden auf identischer Hardware (Intel Core i9-13900K, 64 GB DDR5) mit den neuesten stabilen Compiler-Versionen durchgeführt: Rust 1.78, C++23 (GCC 13.2), Go 1.22. Zur Reinheit des Experiments wurden die Standardbibliotheken ohne sprachspezifische Optimierungen verwendet.
Ergebnisse: Geschwindigkeit und Speicher
Im Test zur JSON-Verarbeitung zeigte Rust eine durchschnittliche Zeit von 2,3 ms gegenüber 2,7 ms bei C++ und 5,1 ms bei Go. Rust gewann 15% gegenüber C++ und mehr als 55% gegenüber Go. Dabei war der Speicherverbrauch von Rust 30% niedriger als bei C++ und 2-mal niedriger als bei Go, dank des Fehlens eines Garbage Collectors.
SHA-256-Hashing zeigte nahezu Parität zwischen Rust und C++: Rust – 1,1 s, C++ – 1,08 s (Unterschied weniger als 2%). Go lag 40% zurück und erledigte die Aufgabe in 1,54 s. In diesem Test ist jedoch die Sicherheit wichtiger: Rust garantiert das Fehlen von Pufferüberläufen und Datenrennen, während C++ manuelle Speicherkontrolle erfordert.
Im HTTP-Server erreichte Rust 98.000 Anfragen/s, C++ – 92.000 Anfragen/s, Go – 71.000 Anfragen/s. Rust übertraf C++ um 6,5% und Go um 38%. Der Spitzen-Speicherverbrauch von Rust betrug 120 MB, bei C++ 150 MB, bei Go 290 MB.
Warum gewinnt Rust?
Der entscheidende Vorteil von Rust ist das Ownership-Modell (Eigentumsmodell), das es dem Compiler ermöglicht, Code auf LLVM-Ebene ohne Overhead eines Garbage Collectors zu optimieren. Im Jahr 2025 erhielt Rust zudem Verbesserungen bei Inline-Optimierungen und SIMD-Unterstützung über die Standardbibliothek, was die Lücke zu C++ bei Low-Level-Aufgaben verkleinerte. Gleichzeitig bleibt Rust speichersicher – es ist die einzige Sprache aus dem Trio, bei der Segmentierungsfehler und Speicherlecks in der Kompilierphase praktisch unmöglich sind.
Schlussfolgerungen für Entwickler
Der Benchmark 2025 bestätigt: Rust ist nicht nur eine „modische Sprache“, sondern ein echtes Werkzeug für hochbelastete Systeme. Wenn Sie maximale Geschwindigkeit und vorhersehbaren Speicherverbrauch ohne Sicherheitsrisiko benötigen, wird Rust zur alternativlosen Wahl. C++ bleibt in Legacy-Projekten stark, aber seine Komplexität und Fehleranfälligkeit machen Rust für neue Entwicklungen vielversprechender. Go hingegen