Benchmark 2025: C++ gegen die Konkurrenz – wer gewinnt das Performance-Rennen?
2025 ist zu einem Wendepunkt in der Welt des Hochleistungsrechnens geworden. Während Sprachen wie Rust und Go aktiv Nischen des klassischen C++ „abbeißen", zeigen die neuesten Benchmarks: Der König der Performance gibt seine Krone nicht so schnell ab. Wir haben aktuelle Daten aus offenen Quellen (The Computer Language Benchmarks Game, TechEmpower und interne Tests großer Fintech-Unternehmen) analysiert, um zu verstehen, wie C++ heute im Vergleich zu den Hauptkonkurrenten dasteht.
Wichtige Benchmark-Ergebnisse 2025
- Berechnungsaufgaben (CPU-bound): C++ ist weiterhin an der Spitze. Bei Tests zu Sortierung, rekursiven Algorithmen und Matrixoperationen übertrifft C++ Rust im Durchschnitt um 5-8% und Python um das 20- bis 40-fache. Der Hauptvorteil ist die vollständige Kontrolle über den Speicher und zero-cost abstractions.
- Speicherverwaltung und Allokationen: Hier hat sich Rust unerwartet an C++ angenähert. Dank des Ownership-Modells und optimierter Allokatoren (jemalloc, mimalloc) liegt Rust bei Tests zur dynamischen Speicherzuweisung nur 2-5% hinter C++. In Szenarien mit intensiver Nutzung von shared_ptr und komplexen Containern zieht C++ jedoch wieder davon.
- Web-Frameworks und Netzwerkanfragen: In den TechEmpower-Benchmarks (JSON-Serialisierung, Datenbanken) liegen C++ (drogon, crow) und Rust (actix-web) gleichauf. Der Unterschied im Durchsatz beträgt weniger als 3%. Python (FastAPI, Django) hinkt um Größenordnungen hinterher, kompensiert dies aber durch die Entwicklungsgeschwindigkeit.
- Multithreading und Asynchronität: C++20/23 mit Coroutinen und std::execution holt zu async/await in Rust auf. Bei synthetischen Tests mit 32 Kernen zeigt C++ durch benutzerdefinierte Scheduler eine bessere Skalierbarkeit. Go, traditionell stark in der Nebenläufigkeit, unterliegt C++ bei Spitzenlasten aufgrund des Overheads von Goroutinen.
Wo bleibt C++ unersetzlich?
Trotz des Wachstums von Rust und Kotlin/Native dominiert C++ im Jahr 2025 in drei Schlüsselbereichen:
- Spiele-Engines und Grafik: Unreal Engine 6, Godot 4 und proprietäre Lösungen (NA Tech) werden weiterhin in C++ geschrieben. Bei Benchmarks für Raytracing und physikalische Simulationen ist C++ 10-15% schneller als vergleichbare Rust-Implementierungen.
- Eingebettete Systeme und IoT: Mikrocontroller mit begrenztem Speicher (ARM Cortex-M, RISC-V) bevorzugen C++ aufgrund der minimalen Runtime und Vorhersagbarkeit. Rust gewinnt hier an Boden, liegt aber bei der Binärgröße noch zurück.
- Finanzalgorithmen (HFT): Niedrige Latenz ist das Markenzeichen von C++. In Nanosekunden-Tests (Datenübertragung via DPDK, Verarbeitung von Orderbüchern) liegt C++ durch Intrinsics und manuelle SIMD-Vektorisierung 10-20% vor Rust.
Meinung der Community
Wir haben Entwickler auf der C++ Russia 2025 Konferenz befragt. Die meisten sind sich einig: Im Jahr 2025 sind C++ und Rust keine Konkurrenten, sondern Partner. „C++ für den Systemkern, Rust für die Sicher